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Ein Tag im Nationalpark Harz

Am 10. Mai 2016 verbrachten wir, die Biologie-Leistungskurse von Frau Losekant und Herrn Rinke, einen schönen und lehrreichen Tag im Wald in Bad Harzburg, genauer gesagt in drei unterschiedlichen Waldgebieten welche vom Regionalen Umweltzentrum (RUZ) genutzt werden. Das RUZ bietet diese Exkursion im Rahmen des Schwerpunktthemas „Ökosystem Wald“ für das Abitur 2017 an.

Startpunkt der Exkursion war das „Haus der Natur“, welches sich am Fuße des Burgbergs befindet. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zu unserem Ziel. Nach einem 30-minütigen Fußmarsch erreichten wir unser „Basislager“. Hier bekamen wir von den begleitenden Lehrkräften, Frau Losekant und Herrn Rinke, die von uns zu bearbeitenden Aufgaben, welche sich in einem kleinen Heft befanden. In diesem Heft konnten wir später auch die Ergebnisse unserer Untersuchungen festhalten. Nachdem wir die Aufgabenstellungen gemeinsam geklärt hatten, machte Herr Rinke uns mit den Materialien, die wir zum Untersuchen benötigten, wie beispielsweise das Luxmeter, welches zum Messen der Lichtstärke verwendet wird, vertraut.

Nach dieser kurzen Einführung und der Besprechung teilten wir uns in drei Gruppen auf. Jede Gruppe ging zuerst in jeweils eines der drei Untersuchungsgebiete. Später tauschten wir die Gebiete, damit jede Gruppe jedes Untersuchungsgebiet erkunden konnte, da jedes dieser Untersuchungsgebiete unterschiedliche Eigenschaften bzw. Beschaffenheiten besitzt, wie z.B. verschiedene Baum- und Straucharten, welche dort wachsen. Außerdem weist jedes Untersuchungsgebiet unterschiedliche Lichteinstrahlungen sowie verschiedene Temperaturen auf.

Unsere Aufgabe in jedem der Untersuchungsgebiete bestand darin, den Nitratgehalt des Bodens und die Temperatur in dem jeweiligen Gebiet zu bestimmen. Außerdem sollten wir die in den Gebieten dominanten Baumarten und die zugehörigen Dicken und Höhen bestimmen.

Im ersten Untersuchungsgebiet wachsen vermehrt Buchen und Birken, allerdings ist dort auch eine große Vielfalt der Bodenvegetation, wie z.B. verschiedene Gräser und Farne, vorzufinden. Trotz der relativ großen Höhe der Bäume war es hier einigermaßen hell und auch relativ warm.

Im zweiten Untersuchungsgebiet stehen überwiegend hohe Fichten, wodurch es dort sehr schattig und auch ein wenig kühler als in den anderen Gebieten ist. Hier wachsen auch keinerlei Pflanzen in Bodennähe, also weder in der Moos-, noch in der Kraut- oder der Strauchschicht.

Das dritte Untersuchungsgebiet befindet sich auf einer Lichtung. Dort wachsen viele kleine Sträucher und auch viele kleine Birken. Da es sich bei diesem Gebiet um eine Waldlichtung handelt, ist es hier am hellsten und am wärmsten.

Nachdem jede Gruppe jedes Untersuchungsgebiet mit den dazugehörigen Aufgaben bearbeitet hatte, besprachen wir mit Herrn Rinke vor Ort im „Basislager“ einige Ergebnisse und machten uns anschließend auf den Heimweg.

[Ann-Kathrin Busse, Christin Koch und Annabelle Wolf]