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Landeswettbewerb „Jugend forscht“ 20.-22.03.2017

Aus ganz Niedersachsen kamen die Sieger der Regionalwettbewerbe im Wettbewerb „Jugend forscht“, um in Clausthal in ihren Kategorien die jeweiligen Landessieger zu ermitteln.

Unsere Anfahrt war denkbar kurz - das konnte ein CvD-Teilnehmer nutzen, der während des dreitägigen Wettbewerbs eine Abiturklausur im Fach Geschichte schreiben musste. Austragungsort war die alte und sehr ehrwürdige Aula der Technischen Universität Clausthal. Die Teilnehmer waren hochmotiviert und tief in die Problematik ihrer Forschungsgebiete eingedrungen. So wurden dem interessierten Besucher bei bekundetem Interesse erst die Fragen gestellt: „Sind Sie Fachmann? Oder möchten Sie die einfache Erläuterung?“ Meine Antwort war dann natürlich: „Bitte die einfache Erläuterung. Um was geht es in Deiner Arbeit?“

Einige Beispiele der Projekte:

  • Bau eines Piezo-Motors, Bestimmung seines Wirkungsgrads mit einem selbst gebauten Interferometer und einem selbst entwickelten Software-Programm
  • Selbst lernendes Programm, das die Evolution simulieren soll.
  • Selbst gebauter Druckluftmotor in einem selbstgebauten 3-Zylinder-Dreirad mit passender Übersetzung und Kupplung

Ideen über Ideen ...

Christiana List und Johannes Schumburg waren für das CvD im Fachbereich Chemie mit der Untersuchung von natürlichen Fluoreszenzfarbstoffen angetreten (Betreuerin Frau Eckhof). Dabei setzten sie sich unter anderem mit der Fluoreszenzspektroskopie auseinander. Die Arbeit erhielt den Sonderpreis "Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung". Die Konkurrenz in ihrem Fachgebiet trat ebenfalls mit tollen Projekten an.

Alexander Riebau, Thorben Bartzsch und Gregor Seyeda stellten im Fachgebiet Arbeitswelt ihre Entwicklung der intelligenten, selbst ausrichtenden Sprinkleranlage vor. Ein Projekt, dass Kenntnisse in Elektronik, Programmierung und Mechanik erforderte (Betreuer Herr Buchholz). Die hervorragend funktionierende Anlage überzeugte die beiden Juroren-Teams derart, dass die drei den ersten Platz ihrer Kategorie erreichen konnten. Damit haben sie sich für den Bundesentscheid in Erlangen Ende Mai qualifiziert. In Erlangen treffen sich zum Wettbewerb die Landessieger aus ganz Deutschland. Dort werden Alexander, Thorben und Gregor wieder Werkzeugkoffer, Lötkolben und einiges mehr dabei haben, denn wie es schon am ersten Abend beim Clausthaler Wettbewerb der Fall war - noch schnelle die Lötstelle verbessern, noch schnell die Programmierung anpassen, noch die nächste Verbesserung einbauen. Probleme erkennen und lösen. Das könnte das Motto für alle „Jugend forscht“-Teilnehmer sein.

Bei 35 Projekten aus ganz Niedersachen war das CvD Goslar mit immerhin zwei Projekten vertreten - und bei den 8 Platzierungen für das Bundesfinale mit einem Projekt.

[Claudia Bartzsch]

NDR-Fernsehen während der Arbeit beim Landessieger "Technik" - einem bionischen Rüssel.
Der NDR beim Sieger in der Kategorie "Arbeitswelt" - Gregor erläutert für sein CvD-Team die zündene Idee (A. Riebau und T. Bartzsch schwitzten gerade beim Abitur in "Geschichte")
Ein selbst gebauter Druckluftmotor aus Braunschweig, der nur durch den noch außergewöhnlicheren bionischen Elefantenrüssel überboten wurde.
Das CvD-Siegerprojekt "Arbeitswelt" - die Brandspuren im "Parkhaus" zeugen vom hohen Interesse der Besucher.
Christiana und Johannes gemeinsam mit ihrer Betreuerin, Frau Eckhof, die zudem noch als Jurorin und Laudatorin im Fach Biologie gut zu tun hatte.
Die Siegerehrung - diesmal unter anderen mit allen drei Siegern vom CvD: Thorben Bartzsch, Alexander Riebau und Gregor Seyeda. Viel Erfolg in Erlangen!