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Informationsveranstaltung der ARUG Braunschweig am Christian-von-Dohm-Gymnasium

 

Reichsbürger? Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern? Rechtsextreme Bundeswehrangehörige?

 

 

 

In der letzten Zeit sind vermehrt Fälle bisher unbekannter rechtsextremer Aktivitäten durch die Medien gegangen.

Wie sieht es diesbezüglich im Landkreis Goslar aus?

Zu diesen Fragestellungen gab Frau Harney von der ARUG (Arbeitsstelle gegen Rechtsextremismus und Gewalt) im Rahmen einer Informationsveranstaltung, die am 15. Juni für die CvD-Jahrgänge 8 bis 11 im großen Hörsaal des Christian-von-Dohm-Gymnasiums stattfand, Antworten. Lange Zeit sei es eher still im Bereich Goslar gewesen, seit einigen Monaten allerdings gebe es mit der „Kollektiv Nordharz“ eine noch recht junge Vereinigung. Diese versuche, mit diversen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Ein Beispiel dafür sei das jährliche Treffen zum „Tag der deutschen Zukunft“, der am 2. Juni 2018 in Goslar stattfinden wird.

Der Ankündigungstext zu dieser Veranstaltung widerspricht ganz klar den Grundsätzen unserer von Pluralismus und Toleranz geprägten Demokratie!

Schule ist ein Ort, der Werte und Normen vermittelt. Ein Ort, an dem sich junge Menschen über Extremismus (in jeglicher Form!) Gedanken machen sollten. Ferner bietet die ARUG einen tiefen Einblick in die rechtsextreme Szene und differenzierte Informationen, die weit über die unterrichtliche Praxis hinausgehen. Ebenso können der ARUG rechtsextreme Aktivitäten gemeldet werden, ohne dass man sich selbst dabei in Gefahr begibt: www.arug-zdb.de

Eine Wiederholung der Informationsveranstaltung ist geplant. Unterstützt wurde diese von Claudia Bartzsch aus der Elternschaft (Initiatorin) und Melanie Piatkowski (Fachobfrau Politik-Wirtschaft).

(Text von Claudia Bartzsch und Melanie Piatkowski)