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Geschichte des Christian-von-Dohm-Gymnasiums

1802-1804

Der für Goslars Verwaltung zuständige preußische Verwaltungsbeamte, der Geheimrat Christian von Dohm, setzt sich für die Einrichtung einer Mädchenschule ein.

Wer war Christian von Dohm?

1804

Gründung der zweiklassigen ,,Töchterschule der Stadt Goslar" in der Breiten Straße für Töchter der ,,einheimische(n) und auswärtige(n) Eltern der wohlhabenden und gebildeten Klasse", wie es in der Schulordnung heißt. Das Schulgeld beträgt vierteljährlich 1 Taler 12 Groschen zuzüglich 4 Groschen für Reinigung und Heizung der Zimmer.

1827

Verlegung der Schule in die Untere Kirchstraße

1834

Umbenennung in "Höhere Töchterschule"

1839

Rückkehr der Schule in die Breite Straße

1895

Nach der Neuordnung des höheren Mädchenschulwesens in Preußen aus dem Jahre 1894 wird auch die "Höhere Töchterschule" umgestaltet und in "Höhere Mädchenschule" umbenannt. Gleichzeitig wird eine 7. Klasse eingerichtet.

1897

Einweihung des neuen Schulhauses in der Kornstraße

1900

Umbenennung in ,,Städtische Höhere Mädchenschule" mit mittlerweile 9 Klassen

1909

Nach der Schulreform von 1908 wird die Schule umgebildet und erhält den Namen "Städtisches Lyzeum"; sie umfasst nunmehr 10 Klassen.

1925

Nach der Einführung der vierklassigen Grundschule umfaßt das Lyzeum nur noch die Klassen fünf bis zehn. Schülerinnen, die die Hochschulreife anstreben, müssen diese auf der Jungenschule erwerben.

1937

Mit der Vereinfachung des Schulsystems durch die Nationalsozialisten entsteht die "Oberschule für Mädchen der Reichsbauernstadt Goslar".

1938

Die bisherige Klasse zehn wird zu einer "Klasse hauswirtschaftlicher Form". Zusätzlich wird eine elfte Klasse eingerichtet, die den Schulabschluss des sog. Werkabiturs ermöglicht, das jedoch nicht zum Universitätsstudium berechtigt.

April 1945 bis Januar 1946

Schließung der Schule wegen des Kriegszusammenbruchs und der Besetzung Goslars durch amerikanische Truppen. Von September an wird das Schulgebäude zur Unterbringung von Heimat- und Obdachlosen beschlagnahmt. Im Januar wird der Unterricht zunächst im Gebäude der Oberschulen für Jungen wiederaufgenommen.

1946

Unter der Bezeichnung ,,Städtische Oberschule für Mädchen" wird die Schule der hauswirtschaftlichen Form in eine der sprachlich wissenschaftlichen Form umgestaltet, die mit dem Abitur abschließt.

1954

Umbenennung in "Christian-von-Dohm-Schule, Neusprachliches Gymnasium für Mädchen" (die CvD)

1970

463 Schüler (niedrigste Schüleranzahl)

1971

Einführung der Koedukation

1975

Einzug in das Schulzentrum "Goldene Aue" (Baßgeige) ; 829 Schüler

1979

Die CvD-Schule wird 175 Jahre alt. Es findet eine große Aktionswoche mit vielen Präsentationen und Konzerten statt. Die Stadt macht der Schule ein Geschenk: Das Bild „CvD“ von Herrn Leitreiter, Goslar. Es ziert seitdem den Eingangsbereich vor der Verwaltung.

1980

höchste Schüleranzahl: 878 Schüler

1984

Auf Antrag der Schulgemeinde Umbenennung in "Christian-von-Dohm-Gymnasium" (das CvD)

2001

Am CvD-Gymnasium wird der 250jährige Geburtstag von Christian von Dohm mit einer bunten und historisch geprägten Projektwoche begangen.

Im Sommer 2001 fand ein großes Sportfest „Lebensläufe“ statt. Schüler/Innen suchten sich für zu laufende Kilometer Sponsoren (je km z.B. 1,-DM). Zugunsten eines Dritte-Welt-Projekts der Deutsche Welthungerhilfe wurde eine Gesamtsumme von über 12.000,- DM erlaufen (auch Schwimmen, Inline-Skating und Radfahren war möglich).

2004

Das CvD-Gymnasium wird 200 Jahre alt! Große Festwoche mit Projektanteil, Ausstellungen, Konzerten, Aktionen vom 13. – 19. September 2004! Neben der Politprominenz aus Hannover (MP) und Goslar sind auch die Vertreter unserer Partnerschulen eingeladen!