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EU-Planspiel 2014

Mazedonien, Montenegro, Türkei oder Bosnien-Herzegowina - wen ließen die Zehntklässler des CvD in die EU?

Mitarbeiter des CIVIC-Institutes vor dem 10. Jahrgang

Zum wiederholten Male haben wir für unseren 10. Jahrgang ein Planspiel EUROPA angeboten, dieses Jahr mit dem Thema "Erweiterung der EU – Fokus Balkan". Insgesamt 112 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs trafen sich am 12. und 13. Juni im Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) und wurden von vier Dozenten des CIVIC-Instituts für internationale Bildung bei der Simulation professionell angeleitet und unterstützt.

Ermöglicht wurde dies durch großzügige Spenden vom Elternverein des CvD, den Dohmianern und der Sparkasse Goslar/Harz sowie durch die freundliche und unkomplizierte Kooperation mit dem EFZN, das uns traumhaft ausgestattete Konferenzräume zur Verfügung stellte. Dadurch konnte eine authentische Tagungsatmosphäre für die Simulation von EU-Entscheidungsprozessen gewährleistet werden, die dazu beigetragen hat, dass sich die Schülerinnen und Schüler zwei Tage lang wie Europa-Politiker, Beitrittskandidaten oder Pressevertreter fühlen konnten und sie handlungsorientiert und aktiv ihr Wissen über die EU und Europa erweitert haben.

Unser großer Dank geht an alle unsere Unterstützer!

Unsere „EU-Parlamentarierinnen und -Parlamentarier“ vor dem EFZN-Gebäude in Goslar

Zwei Berichte von Teilnehmenden

Wir, der 10. Jahrgang des CvD, haben am 12. und 13.06. 2014 im EFZN in Goslar im Zuge eines Europa-Planspiels politische Einigungsprozesse nachvollzogen und über die europäische Politik diskutiert.

Wir kamen alle schick und im Business-Style mit Krawatte und Blazer pünktlich um 8 Uhr ins EFZN. Dort stellten sich unsere Betreuer vor und gaben uns einen kurzen Überblick über den bisherigen Erweiterungsprozess der EU. Und schließlich waren wir an der Reihe: Wir wurden verschiedenen Institutionen der EU, den Beitrittsländern oder der Presse zugeteilt und erhielten damit neue Rollen und Namen. Diese neuen Namen, die Kleidung und die andere Umgebung führten dazu, dass wir uns besser in unsere Rollen einfinden konnten. Die Beitrittsländer Mazedonien, Montenegro, Türkei und Bosnien-Herzegowina versuchten, durch eine möglichst geschickte Darstellung ihres Landes in die EU aufgenommen zu werden. Kommission, Parlament und Rat versuchten, möglichst neutral zu sein und die Staaten kritisch zu beurteilen, damit sie die richtigen auswählen konnten.

Wir hatten relativ freie Hand beim Diskutieren und Argumentieren und waren deswegen alle sehr motiviert! Es war ein tolles Ereignis und eine gute Erfahrung!

(Urte, Mohammed, Clara und Valeska)

Mit unserem neu erlernten Wissen diskutierten wir in unseren Institutionen über die Lage und entschieden uns am Ende, drei der Balkanstaaten einen Kandidatenstatus zuzusprechen: Mazedonien, Montenegro und der Türkei.

Die Planspielgruppe, die die andere Hälfte unseres Jahrgangs bildete, kam zu einem anderen Ergebnis: Hier wurde nur Montenegro aufgenommen. Und obwohl die Politiker die größte Rolle gespielt haben, mussten alle aufpassen, was gesagt wird, denn die Presse hatte ihre Ohren überall!

(Celina, Michelle, Sofia, Miriam und Mylene)

"... denn die Presse hatte ihre Ohren überall!" (Schülerinnen über eine Mitschülerin in der Rolle der Reporterin)
Artikel der Goslarschen Zeitung